Über mich
Tatiana Krylowa (geb. 1967 in Nischni Nowgorod) ist eine zeitgenössische russische Künstlerin, die in Deutschland, auf der Insel Sylt, lebt und arbeitet. Ärztin von erstem Beruf, studierte sie von 2001 bis 2003 an den „Freien Werkstätten" des Moskauer Museums für Moderne Kunst sowie in der Schule von Gennadi Subkow, die die Tradition Wladimir Sterligows fortführt. Sie ist Mitglied des Künstlerverbandes, der Gruppe „Form + Farbe" sowie Mitbegründerin der Künstlergruppe SPIS.

Ihre Arbeiten wurden in Russland, Frankreich, Spanien, Portugal und der Ukraine gezeigt — unter anderem im Moskauer Museum für Moderne Kunst (MMOMA), bei der Biennale White Nights und bei Miniprint Barcelona — und befinden sich in privaten Sammlungen in Europa und den USA.
My artworks in SPIS Group
Ich bin eine zeitgenössische Künstlerin aus Sankt Petersburg und verbinde meine künstlerische Praxis mit meiner Tätigkeit als Ärztin. Geboren wurde ich 1967 in Nischni Nowgorod. Derzeit lebe und arbeite ich in Deutschland, auf der Insel Sylt.

Nach meinem Medizinstudium führte mich mein Weg nach Sankt Petersburg, Prag und Moskau. Diese Städte prägten meine künstlerische Wahrnehmung — zwischen osteuropäischer Avantgarde, urbaner Fragmentierung und der Suche nach innerer Freiheit.
Selected works from the Russian period, separate from the activities of the SPIS group:

Ich bin zeitgenössische Künstlerin aus Sankt Petersburg und verbinde meine künstlerische Praxis mit meiner Tätigkeit als Ärztin. Derzeit lebe ich in Deutschland auf der Insel Sylt. Geboren wurde ich 1967 in Nischni Nowgorod. Nach meinem Medizinstudium führte mich mein Weg nach Sankt Petersburg, Prag und Moskau.

Diese Städte prägten meine künstlerische Wahrnehmung — zwischen osteuropäischer Avantgarde, urbaner Fragmentierung und der Suche nach innerer Freiheit. Von 2001 bis 2003 studierte ich an den „Freien Werkstätten“ des Moskauer Museums für Moderne Kunst. Später vertiefte ich meine Auseinandersetzung mit den Traditionen der russischen Avantgarde in der Schule von Gennadi Subkow und wurde Mitglied der Gruppe „Form + Farbe“ sowie des Künstlerverbandes. Parallel dazu kuratierte ich Programme des internationalen Chlebnikow-Festivals „Opfergabe an Velimir“ in Sankt Petersburg.
Als Organisatorin der Künstlergruppe SPIS, gemeinsam mit Ekaterina Reznichenko, arbeitete ich an zahlreichen interdisziplinären Projekten und gesellschaftlich orientierten Kunstformaten zu Themen wie Migration, sozialer Ungleichheit, institutionellen Strukturen und individueller Erfahrung. Meine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von persönlicher Erfahrung, Medizin, sozialen Beobachtungen und emotionaler Wahrnehmung. Als Künstlerin mit Migrationserfahrung untersuche ich, wie innere Zustände, Erinnerung und das Erleben von Umgebung durch Form, Farbe und Material sichtbar werden.
Frühere Projekte beschäftigten sich mit sozialer Verletzlichkeit, Migration, Ungleichheit und der Position des Menschen innerhalb institutioneller und gesellschaftlicher Strukturen. Im Mittelpunkt standen Fragen von Sichtbarkeit, Zugehörigkeit, Entfremdung sowie dem Einfluss äußerer Systeme auf individuelle Lebensrealitäten. In meiner aktuellen Praxis richtet sich der Fokus stärker auf innere emotionale Prozesse und deren Ausdruck durch Form, Farbe, Material und Raum. In meinen Arbeiten verwende ich Naturmaterialien sowie gefundene und alltägliche Objekte, die bei mir einen emotionalen oder visuellen Eindruck hinterlassen haben.